Google Maps Logo

Wenn es nicht Android, Gmail oder YouTube ist, dann aber spätestens Google Maps. Der Konzern aus Mountain View hat so manches hilfreiches Produkt auf den Markt gebracht und seither stets verbessert. Während Android dasjenige Mobilbetriebssystem mit dem größten Marktanteil ist, dürfte Google Maps so ziemlich von jedem benutzt werden, der sich auf Reisen macht. Mit dem neuen Feature „Driving Mode“ soll Maps nun noch smarter sein und das nächste Ziel voraussehen noch bevor der Nutzer überhaupt einen Finger rührt.

Google Maps hat mit dem Update auf Version 9.19 ein praktisches Feature namens Driving Mode spendiert bekommen. Mit dieser Funktion ist Google Maps in der Lage, nach dem man ein Reiseziel eingegeben hat, das darauffolgende Ziel zu antizipieren – ganz ohne Zutun des Users. Wie das geht? Google sammelt unzählige Daten und diese werden alle in einen Topf geworfen, um das nächste Ziel auszurechnen. Hierfür wird der bisherige Google Maps Verlauf als auch alle Google Suchen in die Berechnung mit einbezogen.

Google Maps Driving Mode

Driving Mode funktioniert prinzipiell also ähnlich wie der Assistent Google Now, der vergangene Gewohnheiten und das bisherige Nutzerverhalten zur Berechnung künftiger Handlungen nimmt. Wem das Ganze zu weit geht, vor allem in Sachen Privatsphäre, muss den Driving Mode nicht nutzen. Neben dem Vorhersehen künftiger Ziele birgt das Feature aber dennoch praktische Fähigkeiten, wie die Einblendung aktueller Verkehrsinformationen.

Das neue Google Maps Feature kommt mit dem nächsten Update und muss von Hand aktiviert werden, denn scheinbar sorgt ein Bug dafür, dass Driving Mode standardmäßig ausgeschaltet ist.

Bild: androidpolice.com