In Zeiten von Messengerdiensten wie WhatsApp, die über eine Gruppenchatfunktion verfügen, organisiert man sich insbesondere in Sportvereinen über die WhatsApp Gruppe, um unnötige Verwaltungsarbeit zu vermeiden. Die App Mein Team wurde für die Organisation und Verwaltung von Mannschaften entwickelt. Klingt sehr deutsch, ist es auch. Aber auch praktisch.

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Hierzulande organisiert man die Dinge. Dafür sind wir Deutschen bekannt und das ist auch gut so. Insbesondere Amateurmannschaften beeindrucken mitunter mit einer Präzision bei der Organisation von Fahrten, Trainingseinheiten und Strafenkatalogen, die für die eigentliche Ausführung der Sportart wünschenswert wäre. Diese Affinität zur strikten Verwaltungshandlung haben die Entwickler der App Mein Team aufgegriffen, um egal ob im Fußball, beim Basketball oder im örtlichen Kegelverein bis in die Niederungen der untersten Ligen – sofern überhaupt Ligen bestehen – eine App zur Organisation des Teams in profihafter Form zu gewährleisten.

Binnen weniger Minuten lässt sich eine Gruppe für die Mannschaft erstellen. Die Mitglieder können per Telefonnummer, WhatsApp und eMail eingeladen werden. In der App selbst sind alle nötigen Funktionen zur Verwaltung vorhanden. Insbesondere die Kalenderfunktion ist zur Trainingsorganisation hilfreich. Die Mitglieder können direkt in der App ihr Kommen bestätigen, was bei unterklassigen Mannschaften vorteilhaft ist; gerade im Winter lässt die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig, wenn eine Einheit nicht in der Halle stattfindet.

Zu den weiteren Funktionen gehören das Anlegen einer Sünderkartei für Fehlverhalten auf und neben dem Platz. Es kann eingesehen werden, ob der Sünder den Betrag eingezahlt hat. Zu guter Letzt kann Mannschaftsintern ein Tippspiel angelegt werden, beispielsweise für die erste Bundesliga.

Die Mein Team App ist definitiv übersichtlicher als eine einzelne WhatsApp Gruppe, liegt doch der Hauptsinn der App einzig in der Organisation und nicht in der Kommunikation. Wenn sich die Helden aus den Amateurligen nun auch nur halbwegs so viel Mühe für die Trainingsbeteiligung geben, hat der Amateursport eine goldene Zukunft. Aber Hauptsache, das Bier ist kalt.