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Mit Google Allo trat ein neuer Chatdienst in den eigentlich nur durch WhatsApp dominierten Messenger-Markt. Um also die Nutzer von dort zu sich zu locken, ist Google Allo mit allerlei netten Features versehen. So ist Allo mit dem gigantischen Gehirn Google’s verbunden und kann während eines Chats mit einem Freund allerlei Fragen beantworten. Nun ist der Dienst seit Ende September erhältlich. Die große Frage lautet nun: wie geht es mit Allo voran?

Nur wenige Tage nach dem Release am 24. September wurde Allo stolze eine Million mal runtergeladen. Schließlich sorgte Google im Vorfeld der Veröffentlichung dafür, dass auch jeder vom neuen Dienst mitbekommt. Die Marke von fünf Millionen Nutzern wurde dann auch schnell erreicht, doch seither lümmelt Allo vor sich hin. Eigentlich enttäuschend, dass der Dienst nicht so weit verbreitet ist und Grund dafür ist vielmehr die Bequemlichkeit bei WhatsApp zu bleiben als etwaige Unzulänglichkeiten des Dienstes selbst.

Die Nutzerzahlen sind mittlerweile auf 10 Millionen hochgeklettert – drei Monate nach dem Release. Sprich, der Zuwachs der vergangenen elf Wochen entspricht dem der ersten Woche. Während nun Downloadzahlen zum Release immer extrem hoch sind und dann abflauen, ist das mit Allo ein Stück gravierender. Schließlich veröffentlichte Google den Messenger nicht nur mit großen Hoffnungen, sondern auch mit Blick auf die Konkurrenz von Facebook Messenger und WhatsApp. Beide erfreuen sich indes über eine Nutzerbasis von einer Milliarde User.

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Dass es „nur“ 10 Millionen User sind, hält Google allerdings nicht davon ab den Messenger weiter zu verbessern. Mittlerweile zählen auch App Shortcuts, das schnelle Antworten aus den Benachrichtigungen heraus oder der Landschafts-Modus. Künftig wird auch die Videotelefonie-App Google Duo in Allo integriert. Immerhin hat Duo schon nach einem Monat seine 10 Millionen User zusammenbekommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Beliebtheit von Duo mittelfristig auch Allo zugute kommt.